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Leichtathletik TSVE 1890 Bielefeld
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Nach fünf Tagen endete am 7. Oktober unsere Fahrt zum 13. Drei-Länder-Marathon am Bodensee. An der Laufreise nach Lindau, bestens organisiert von den Lauf-Freunden Bernd Lüdemann und Dieter Wierum, beide vom LC Solbad Ravensberg, haben vom TSVE Rudi Ostermann, Klaus-Peter Kastrup und ich teilgenommen. Nach dem Erfolg im letzten Jahr, bei dem sich 31 Teilnehmer anschlossen, hat sich am Tag der Deutschen Einheit eine kleine Gruppe von elf Teilnehmern, darunter neun Läufer, auf die Zugreise nach Lindau gemacht. Nach gut zehn Stunden erreichten wir unser Hotel, das kleine und historische "Ratsstuben", welches familiär geführt, keine Wünsche offen ließ und vor allem nur ca. 100m vom Start entfernt lag.

Bei der Ankunft konnten wir noch bei Sonnenschein erstmalig die malerische Insel erkunden. Das Bild der Hafeneinfahrt mit dem Neuem Leuchtturm und dem Bayerischen Löwen ist bekannt; hat aber die Erwartungen in natura noch übertroffen.

Leider folgten anschließend zwei Regentage, die uns zwar in den Outdoor-Aktivitäten einschränkte, auf die unsere beiden Reiseleiter aber gut vorbereitet waren. Am Freitag ging es nach dem Frühstück per Schiff nach Bregenz und anschließend mit der Panorma-Gondel zum Pfänder-Berg (1.064 m), wo wir einen ersten Eindruck vom 3-Länder-Eck und dem Ziel am Sonntag im Casino-Stadion von Bregenz erhielten. Am Nachmittag wurden die Startunterlagen in Lindau abgeholt und die Läufermesse besucht. Nur auf das sonst übliche Finisher-Shirt haben wir verzichtet, weil 54 € jegliches Maß für ein Laufshirt überschritten! Am Samstag sind wir dem Dauerregen erneut ausgewichen und haben mit dem Schiff das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen besucht. Ein "Muß" für alle, die historisch und/oder technisch interessiert sind. Zurück in Lindau nahmen einige von uns auch am ökumenischen Läufer-Gottesdienst teil.

Sonntag, 7:30 Uhr: Endlich, pünktlich vor dem ersten Start ließ der Regen nach. Rudi und ich unternahmen einen ersten Check im Startbereich, um die richtige Laufkleidung zu wählen. Langsam stieg die Spannung, aber bis zum Marathon-Start für mich und die acht Halb- und Viertel-Marathonis waren noch drei bzw. fast vier Stunden Zeit für Frühstück und Vorbereitung. Ebenso für das verabredete Treffen mit Dagmar Ostermann und einem Gruppenfoto auf der Treppe vom Alten Rathaus.

10:30 Uhr: Begleitet von einer Rock'n'Roll-Band feierten rund 1.200 Läufer den Marathon-Start. Als ich nach wenigen Kilometern auf den Pulk vom 3:15h-Pacemaker aufschloss, traute ich meinen Augen nicht. Neben mir ein Läufer, der laufend mit 3 Bällen jonglierte. Ich musste selber aufpassen, nicht zu stolpern. "Damit kommt man sicher ins Fernsehen..?!" sprach ich ihn an. Die Antwort las ich tags darauf in der Lindauer Zeitung. Der 37-jährige Daniel Raum gehört zu der seltenen Gattung von "Jogglern", der diesen Marathon jonglierend in 3:21 h finishte. Unglaublich! Auf der flachen Strecke ging es 10 km am Bodensee entlang zum ersten Highlight, den Lauf durch die berühmte Seebühne von Bregenz, beobachtet vom Narrenkopf des Rigoletto. Über den Alten und Neuen Rhein überquerten wir bei km 24 die Schweizer Grenze, 4 km begleitet von wenigen aber gut gelaunten Eidgenossen, die uns mit Kuhglocken, Trommeln und ihrem typischen "hopp, hopp, hopp" anfeuerten. Zurück in Österreich ging es auf einem parallel verlaufenden Rückweg in das Ziel, dem Casino-Stadion von Bregenz. Mit 3:07:34 (7. AK 50) erreichte ich in der vom Trainer prognostizierten Vorgabe eine neue persönliche Bestzeit. Danke Wolfgang!

Rudi war als 7. seiner AK 65 mit 1:01 h beim 10,5er ebenso erfolgreich wie Dagmar mit 1:51 h als 23. in der AK 45 sowie Klaus-Peter ebenfalls als 23. seiner AK 65 in 1:53 h beim Halbmarathon. Auf beiden Distanzen nahmen etwa 4.000 Läufer teil. Mit unserer Laufgruppe feierten wir das erfolgreiche Abschneiden gebührend in der Alten Post in Lindau, während draußen erneut Dauerregen einsetzte! Danke dem Wettergott und vor allem Dieter und Bernd für die perfekte Vorbereitung und Reiseleitung und nicht zuletzt der Ostwestfälischen Läufergruppe. Hat Spaß gemacht mit Euch!

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Freitagabend
 
 
 
Über 2,5 Kilometer dominierten Tim Kerkmann in 7:40 Min und Christoph Schlüter in 7:58 Min.
 
 
 
Über 6 Kilometer lies Tobias Oberwittler nichts anbrennen und gewann in 20:34 Min
Thomas Dunkel folgte ihm auf Platz 2 in 21:23 Min
 
 
 
Den
Petros.
 
 
 
Er hatte bei seinen 32:15 Min über 1,5 Minuten Vorsprung.
 
 
 
Ob
ermitteln.
 
 
 
Erwähnenswert
Grundmann, Wolfgang Diekotto und Manfred Dümmer
 
 
 
Unzählige Topplatzierungen ergänzten den gelungenen Abend.
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